Wozu brauche ich eine Leiter?

Sie denken alles über Leitern zu wissen? Ein derartig banales Thema kann wohl kaum was sinnvolles hergeben? Dann irren Sie sich. Denn so simpel auch eine Leiter erscheinen mag, so ist sie es ganz sicher nicht. Alles was Sie darüber wissen müssen und sollten, finden Sie hier.

Wozu braucht man Leitern?

Um irgendwo dran zu kommen. Klare Antwort. Überall wo uns ein Stuhl nicht weiterhelfen kann, kommt sie zum Einsatz: Die Leiter. Mag es das Wechseln von Glühbirnen, eine Kiste oder ähnliches vom Schrank holen oder draußen im Garten ein Ast vom Baum abzusägen. Die Leiter lässt uns wachsen und hilft uns unsere kleinen Probleme des Alltags zu lösen. Oder etwa nicht? Nicht nur bei kleinen Problemen ist die Leiter hilfreich, sondern auch bei großen.

Die Anwendungsgebiete

Die Anwendungsbereiche erstrecken sich von den eigenen vier Wänden, bis hin zum beruflichem Handwerk. Zu Hause ist es mehr als offensichtlich wofür eine Leiter eingesetzt wird. Meistens sind es Aufräumarbeiten oder Renovierungen wofür eine Leiter bereitsteht. Dennoch endet ein Haus nicht innen. Es gibt auch die Außenseite, wozu auch das Dach sowie der Garten zählt. So wird die Leiter wieder zum richtigen Hilfsmittel, wenn es sich um Reparaturen an der Regenrinne, zum Heckenschneiden oder Baumstutzen geht. Im Beruf wird die Leiter dagegen viel öfters eingesetzt. Darunter zählt nicht nur die Feuerwehr. Hinzu gerechnet werden Schornsteinfeger, Dachdecker, Maler und unter anderem natürlich auch der Hausmeister.

Die Unterschiede der einzelnen Modellen

Abgesehen von den unterschiedlichen Arten von Leitern, ist auch ihr Material verschieden. Die Leitern können daher aus Holz, Aluminium, Stahl oder Kunststoff bestehen, je nach Einsatzgebiet. Wobei in den meisten Fällen entweder auf Holz oder Stahl tendiert wird, auf Grund der Stabilität. Eine Alu- oder Kunststoffleiter sollte daher nicht für schwerwiegende Arbeit benutzt werden.

Es gibt mehrere Arten von Leitern für unterschiedliche Einsatzgebiete:

Klappleiter (Doppelleiter) – Einzige Leiter die zusammengeklappt größer ist als auseinander geklappt. Hervorragend für enge Schächte oder Räume.

Anlegeleiter – Muss in einem Winkel zwischen 65° und 75° aufgestellt werden, damit das Umkippen verhindert wird. Geeinigt für feste Wände. Der Boden sollte ebenfalls fest für die Stabilität sein.

Sprossenstehleiter – Eignet sich für im und am Haus und ist freistehend. Ist von beiden Seiten begehbar und wird mit verschraubten Bügeln oder reißfesten Gurtbändern befestigt.

Strickleiter – Verwendet für Spielplätze, Kindergärten usw. Ist nicht geeignet für Heimarbeiten. Wurden früher auch auf Schiffen verwendet, wurden aber heute aus stabilen Leitern aus Stahl ersetzt.

Einholmleiter – Für Masten aller Art geeignet.

Multifunktionsleiter – Begehbar für bis zu zwei Personen. Lässt sich meistens zu drei oder mehr verschiedenen Leitertypen variieren.

Was muss beim Kauf beachtet werden?

Leitern (vor allem Holz) sollten mit Klarlack bestrichen sein, damit eventuelle Schäden schnell erkannt werden können. Denn eine Leiter mit Schäden kann die Sicherheit erheblich einschränken. Außerdem muss auf das Material selbst geachtet werden. Bei Holz sollten Sie nachschauen vom welchem Baum genau das Holz abstammt. Es sollte aus einer Kiefer, Lärche, Fichte oder Esche bestehen. Stahlleitern sind zwar stabil, dennoch sollte auf die Kleindetails geachtet werden. Dazu gehören die Verschweißung, Schrauben, bzw. Halterung, sowie die Stufen. Aluminium und Kunststoff sind sehr leicht, sind aber im Vergleich zu Holz und Stahl nicht all zu stabil und sollte nur für leichte Tätigkeiten gekauft werden. Einen Teleskopleiter Test kann man im Internet finden.  Achten Sie bei dem Kauf solcher Leitern, ob diese auch in guter Verfassung sind und ob sie Ihr Gewicht standhalten können. Bei schlechter Qualität kann es geschehen, dass sie sofort brechen (was nicht sein muss!). Testen Sie am besten vor Ort im Laden die Leiter aus um sich ein Urteil zu erlauben.